Forum Spiel

Der Mensch ist ein spielender Mensch (homo ludens). Vom einfachen Kuckuck-Spiel des Kleinkindes bis hin zu komplexen problemlösenden Simulationen in der politischen Bildung reichen die Spielformen. Das Spiel ist im Leben der Menschen präsent und kann als eine Voraussetzung für die lebenslange Entwicklung von Fähigkeiten auf der Basis menschlicher Anlagen begriffen werden. Wenn wir von Fähigkeiten sprechen, dann sprechen wir im alltagssprachlichen Zusammenhang von Auffassungsgabe, Befähigung, Begabung, Berufung, Eignung, Fertigkeit, Geschick, Intelligenz, Klugheit, Kompetenz, Können, vielleicht auch von Kraft, Kunst, Macht, Möglichkeiten, Neigung, (Schlüssel-)Qualifikation, Stärke, Talent und Tüchtigkeit. Allen diesen Begriffen gemein ist, dass sie pädagogisch gehaltvoll sind. Sie setzen Lernen und Entwicklung, Erziehung und Bildung des Subjektes voraus. Der Mensch ist darauf angewiesen, seine Fähigkeiten zu entwickeln, hierzu bedarf es u. a. pädagogischen Handelns und hierbei scheint das Medium Spiel einen besonderen Beitrag leisten zu können.
 
Im Forum Spiel geht es darum, sich mit dem Spiel als Medium und Methode innerhalb der Sozialen Arbeit und innerhalb des vielschichtigen Erziehungs- und Bildungssektors aus einer pädagogischen Perspektive heraus zu befassen. Dabei wird die Bedeutung und der Einsatz des Spieles bzw. spielerischer Elemente sowohl entlang der Lebensalter Kindheit, Jugend, Erwachsenenalter und Alter als auch entlang der unterschiedlichen (sozial-)pädagogischen Handlungsfelder reflektiert und grundlegende und vertiefende Spielpraxis erworben. Das Theaterspiel als spezifische Spielform steht dabei im TPZ im Vordergrund.
 
Beispielhafte Themenbereiche im Forum Spiel:
Lernspiele, Kooperations- und Konkurrenzspiele, Spielpädagogik im Grenzbereich zur Erlebnis- Natur- und Kulturpädagogik, Spielen mit Kindern und Jugendlichen, Spielen mit Erwachsenen, Brettspiele, Rollenspiele, Planspiele, Computer- und Konsolenspiele und ihre Bedeutung für (sozial-) pädagogische Handlungskontexte sowie Spielforschung.
 

Ansprechpartner:

Prof. Dr. Hermann Sollfrank
hermann.sollfrank@ksfh.de