Laufende Projekte

Die laufenden Projekte an der KSFH

Projekt: Evaluation der Kinästhetikschulung
Projekt: Wissenschaftliche Begleitung der Integrierten Sozialberichterstattung und -planung an Isar und Loisach
Projekt: Pflege: Ein Arbeitsmarkt der Zukunft (Interreg)
Projekt: Elternstudie: Eltern - Lehrer - Schulkultur
Projekt: Evaluation der Ausbildung des Weissen Rings
Projekt: Implementationsforschung des ausbildungsintegrierenden Bachelorstudiengangs "Pflege dual"
Projekt: Forum Politische Bildung in Schwaben
Projekt: Evaluation und Entwicklung des Verfahrens "Planung und Organisation in Betreuung und Assistenz (POB&A)"

FuE-Projekte im Rahmen von Lehre und Praxis

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Projekt: Evaluation der Kinästhetikschulung
Laufzeit: 01.Januar 2011 - 31.Dezember 2013
Projektleitung: Prof. Dr. Bernd Reuschenbach
Kontakt:bernd.reuschenbach@ksfh.de
Auftraggeber: Caritas-Gemeinschaft für Pflege- und Sozialberufe Bayern e.V.
Fragestellung und Zielsetzung: Ziel des Projekts ist eine evaluierende Begleitforschung über die Wirksamkeit von Kinästhetik-Schulungen auf die beruflich Pflegenden.

Projekt: Wissenschaftliche Begleitung der integrierten Sozialberichterstattung und -planung an Isar und Loisach
Laufzeit: 01.Januar 2011 - 31. Dezember 2011
wissenschaftliche Leitung: Prof. Dr. Dorit Sing
Projektleitung: Dr. des Andreas Kirchner
Kontakt: andreas.kirchner@ksfh.de; dorit.sing@ksfh.de
Auftraggeber: Landkreis Bad Tölz/Wolfratshausen
Fragestellung und Zielsetzung: Mit Hilfe einer Integrierten Sozialberichterstattung und -planung soll im Landkreis Bad Tölz/Wolfratshausen ein Überblick über die Gesamtsituation im sozialen Bereich und deren voraussichtliche Entwicklung gegeben werden und die Zusammenhänge zwischen einzelnen sozialen Themenfeldern sichtbar gemacht werden. Damit können fundierte Entscheidungsgrundlagen für die
Fortentwicklungen im sozialen Bereich für die einzelnen Akteure gelegt werden und so
gemeinsam(e) Handlungsfelder und Ziele erarbeitet und bearbeitet werden.Die KSFH übernimmt bei diesem Projekt die wissenschaftliche Begleitung.

Projekt: Pflege: Ein Arbeitsmarkt der Zukunft (Interreg)
Laufzeit: 01.Januar 2011 - 31.Dezember 2013
wissenschaftliche Leitung: Prof. Dr. Charlotte Uzarewicz

Teilprojekt 1: Entwicklung und Erprobung eines Coachingkonzepts für Berufseinsteiger und Praxisanleiter in Einrichtungen der Modellregion
Projektleitung: Dipl. Psychologin Anne Katrin Kurz
Kontakt: annekatrin.kurz@ksfh.de
Teilprojekt 2: Unterstützungsbedarf und Ressourcen älterer Menschen in der Modellregion
Kontakt: bernd.reuschenbach@ksfh.de
Teilprojekt 3:
Transkulturelle Kompetenzentwicklung in Einrichtungen der Modellregion
Projektleitung: Prof. Dr. Charlotte Uzarewicz
Kontakt: charlotte.uzarewicz@ksfh.de
Verbundpartner: Arbeiterkammer Oberösterreich, Fachhochschule Linz, Kath. Pflegeverband, Interdisziplinäres Zentrum für Palliativmedizin am Klinikum der Universität München Großhadern
Auftraggeber:
Interreg-Projekt
Fragestellung und Zielsetzung: Möglichkeiten der grenzüberschreitenden Kompetenzentwicklung in der Pflege vom Berufseinstieg bis zum Berufsausstieg
 
1. Coaching für Praxisanleiter/innen - Coaching und Begleitung beim Berufseinstieg: Berufseinsteiger und Praxisanleiter der Pflegeberufe befinden sich in klassischen Übergangssituationen. Dies hat einerseits Einfluss auf die Entwicklung der beruflichen Identität und das Professionsverständnis, andererseits entstehen daraus für die Einrichtungen vielfältige Herausforderungen im Rahmen der Organisationsentwicklung (z. B. Stellenschlüsselberechnungen, Fluktuation, Finanzierung der Praxisanleitung, Dienstaufsicht- und zuständigkeiten). Teilnehmende Einrichtungen der Modellregion lernen zielgruppenspezifische Coachingkonzepte für Praxisanleiterinnen in der Pflege sowie für examinierte Pflegekräfte beim Berufseinstieg kennen. Nach einer Erprobungs- und Evaluationsphase stehen ihnen sowohl daraus abgeleitete Handlungsempfehlungen für eine innovative und stabilisierende Organisations- und Personalentwicklung zur Verfügung, als auch ein Rahmenkonzept für Coaches in berufsbiografischen Übergangssituationen.
 
2. Unterstützungsbedarf und Ressourcen älterer Menschen in der Modellregion
Zur Versorgung älterer Menschen werden in Deutschland und Österreich viele professionelle und informelle Versorgungsstrukturen vorgehalten. Dennoch werden in einigen Bereichen Versorgungslücken beklagt. Beispielsweise finden sich beim Übergang vom Krankenhaus in die ambulante Pflege für ältere Menschen noch immer Versorgungsbrüche, weil Hilfsmittel oder Medikamente nicht zeitnah verfügbar sind oder die Kontinuität der Betreuung nicht gewährleistet wird. Offen bleibt auch, ob die derzeitigen institutionellen und personenbezogenen Möglichkeiten in der Lage sind, die zukünftigen veränderten Anforderungen an die Pflege und Betreuung älterer Menschen zu bewältigen.
Im Rahmen des Forschungsprojektes sollen daher die derzeitigen und zukünftigen Bedarfe der Nutzer von pflegerischen und betreuenden Leistungen erhoben werden und mit den vorgehaltenen und geplanten Versorgungsstrukturen verglichen werden. Ziel ist es, Versorgungslücken aufzudecken und (modellhafte) Prozesse und Strukturen zu identifizieren, die es ermöglichen in beiden Ländern, diese Lücken zu schließen.
 
3. Transkulturelle Kompetenzentwicklung in der Modellregion Innviertel-Altötting-Traunstein: Grundlagen für gute und qualitativ hochwertige pflegerische Versorgung sind einerseits kompetentes Personal, andererseits optimale strukturelle Rahmenbedingungen in ambulanten oder stationären Einrichtungen. Transkulturelle Kompetenz gehört heute zu den pflegerischen Qualitätsstandards. Im Rahmen des Forschungsprojektes erhalten ausgewählte Einrichtungen der Modellregion die Möglichkeit, transkulturelle Schulungskonzepte für Pflegende und Multiplikatoren in verschiedenen Praxisfeldern durchführen und evaluieren zu lassen. Daraus resultiert in einem weiteren Schritt ein Beratungskonzept zur transkulturellen Organisations- und Personalentwicklung für die beteiligten Institutionen.

Projekt: Elternstudie: Eltern - Lehrer - Schulkultur
Laufzeit: 01. Januar 2011 - 31. Januar 2012
Projektleitung: Prof. Dr. Carsten Wippermann
Projektmitarbeiter/innen: Katja Wippermann M.A., Dr. des Andreas Kirchner, Daniel Meier B.A. (FH)
Kontakt: carsten.wippermann@ksfh.de
Auftraggeber: Konrad Adenauer Stiftung
Fragestellung und Zielsetzung: In der Wissensgesellschaft bestimmt die Bildung den Lebenslauf stärker als je zuvor. Die Schule gerät dabei immer stärker in die Rolle der Zuweisungsstelle von Lebenschancen für Kinder. Die zunehmende Bedeutung von Schule haben sowohl Eltern als auch Lehrer erkannt und sorgen sich daher um die bestmögliche Förderung von Kindern. Die Erkenntnis, dass es in Deutschland einen engen Zusammenhang zwischen sozialer Herkunft, Migrationshintergrund und Schulerfolg gibt, scheint unbestritten. Zu beobachten ist, dass sich in den jeweiligen sozialen Milieus einander fremde Sinn- und Wertehorizonte entwickeln, die unter dem Druck verstärkter Anforderungen an Bildung und Erziehung in einer Wissensgesellschaft weiter auseinanderklaffen. An diesem Punkt setzt die Studie an. Die empirische Studie zum „Schulerfolg“ konzentriert sich auf die drei häufigsten Schulformen: Hauptschule, Realschule und Gymnasium in der Sekundarstufe I mit insgesamt 4,5 Mio. Schüler/innen im Schuljahr 2009/2010 (vgl. Destatis 2010). Mit Hilfe der sozialen Milieus des Delta-Instituts verfolgt die Studie „Schulerfolg“ einen alltagsweltlichen Ansatz, der das Thema konkret in Bezug zum Alltagsverhalten von Eltern und Lehrern setzt. Im Unterschied zur Bildungsforschung, die soziale Herkunft über einen Index erfasst und sich auf den Bildungsabschluss, berufliche Stellung und Einkommen konzentriert, geht die vorliegende Studie darüber hinaus, indem sie die Wertehaltung, Einstellungen, Lebensstile, Erziehungsstile und konkretes Verhalten der Lehrer und Eltern mit berücksichtigt. Untersucht wird der Einfluss des Erziehungsverhaltens, des Familienklimas, der Geschlechterrollen auf den Schulerfolg. Vor allem Kinder und Jugendliche aus Migrantenfamilien erleben häufig problematische Schulkarrieren. Über die spezifischen Zusammenhänge in Migrantenfamilien bezüglich Familiensituation und Schulerfolg ist bislang nichts bekannt. Auch Lernverhalten und –motivation von Migrantenjugendlichen, insbesondere auch die Unterschiede zwischen Mädchen und Jungen wurden bislang empirisch kaum erfasst. Angesichts der Tatsache, dass heute 30% der Schülerinnen und Schüler einen Migrations-hintergrund haben, ist es wichtig, diese in die Studie mit einzubeziehen. In der qualitativen Grundlagenstudie mit über 100 Interviews werden Lehrer an weiterführenden Schulen, deutschstämmige Eltern und Eltern mit einem Migrationshintergrund (Türken und Spätaussiedler) zu ihrer Alltagserfahrung mit Schule, zu ihren Einstellungen zu (Schul-)Bildung und zum Schulerfolg der Kinder sowie zum Thema Schulkultur befragt.

Projekt: Evaluation der Ausbildung des Weissen Rings
Laufzeit: 01.April 2010 - 31.März 2012
Projektleitung: Prof. Dr. Andrea Kerres, Prof. Dr. Peter Obermaier van Deun
Projektmitarbeiterin: Magdalena Jonas
Kontakt:
andrea.kerres@ksfh.de
Auftraggeber: Weisser Ring e.V.
Fragestellung und Zielsetzung: Ziel des Projekts ist die Evaluation der Aus- und Weiterbildung für die ca. 3000 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer des Weissen Rings e.V. Dabei steht die Frage im Vordergrund, inwieweit das vorhandene Seminarsystem die Ehrenamtlichen für ihre Arbeit mit Opfern und deren Angehörige vorbereitet bzw. welche Veränderungen und Optimierungen für die praktische Arbeit vor Ort notwendig sind. 

Projekt: Implementationsforschung des ausbildungsintegrierenden Bachelorstudiengangs "Pflege dual"
Laufzeit: März 2009 – (geplant) Oktober 2014
Wissenschaftliche Leitung: Prof. Dr. Andrea Kerres
Projektleitung: Dipl. Pflegewirtin (FH), Pflegepädagogin (BA) Katharina Lüftl
Kontakt: andrea.kerres@ksfh.de; katharina.lueftl@ksfh.de
Auftraggeber/ Drittmittelgeber: Josef und Luise Kraft-Stiftung
Fragestellung und Zielsetzung:

Seit dem Wintersemester 2009/2010 gibt es an der Katholischen Stiftungsfachhochschule München den ausbildungsintegrierenden Bachelorstudiengang Pflege Dual. Dieser verknüpft ein akademisches Studium mit der Ausbildung in einem Pflegeberuf. Neben dem Abschluss als staatl. examinierte Altenpfleger oder Gesundheits- und Krankenpfleger (Dauer 3 Jahre) erlangen die Absolventen den Bachelor of Science (Dauer 4,5 Jahre).
Das Studienangebot wird in Kooperation mit zwei Berufsfachschulen für Altenpflege sowie drei Berufsfachschulen für Gesundheits- und Krankenpflege durchgeführt.
Das Forschungsprojekt „Implementationsforschung Pflege Dual“ evaluiert den ersten Studienjahrgang. Ziel ist es, auf Grundlage der Forschungsergebnisse Entscheidungshilfen für die Weiterentwicklung des Studienganges zu geben, sich abzeichnende Probleme frühzeitig bearbeiten zu können, die Beteiligten an allen Lernorten zu unterstützen und Auswirkungen des neuen Studienmodells in Erfahrung zu bringen.  
 

Projekt: Forum Politische Bildung in Schwaben
Laufzeit: seit Januar 08  (Phase 3)
Projektleitung: Prof. Dr. Gerhard Kral
Projektmitarbeiter/innen: 6 Student/innen der KSFH,
Winfried Dumberger-Babiel (Bezirksjugendring Schwaben)
Kontakt: gerhard.kral@ksfh.de
Auftraggeber: Bezirk Schwaben
Fragestellung und Zielsetzung: Fortsetzung des Referenzprojekts „Politische Bildung in Schwaben“ in der 3. Phase mit dem Ziel, das Netzwerk der Politischen Bildung für verschiedene Altersgruppen auf der Grundlage der erhobenen Daten in den vorausgegangenen Projektphasen weiter auszubauen. Fortsetzung der Entwicklung von Bausteinen für die Erkundung der Kommunalpolitik, aktueller Schwerpunkt: Politische Bildung für jugendliche Zuwanderer.

Projekt: Evaluation und Entwicklung des Verfahrens "Planung und Organisation in Betreuung und Assistenz (POB&A)"
Laufzeit: fortlaufend
Projektleitung: Prof. Dr. W. Haisch
Projektmitarbeiter/innen: G. Hanslmeier, J. Glonnegger
Kontakt: werner.haisch@ksfh.de
Auftraggeber: eigenfinanziert
Fragestellung und Zielsetzung: Erweiterung des Anwendungsbereichs des bereits in der Behindertenhilfe verfügbaren Verfahrens POB&A; insbesondere in der ambulanten Betreuung/Assistenz unter den Anforderungen des „Persönlichen Budgets“; auch für die Bereiche der Alten- und Jugendhilfe.

 

FuE-Projekte im Rahmen von Lehre und Praxis

Projekt: Entwicklung eines Instruments zur Messung von Qualität in stationären Einrichtungen der Altenhilfe im Anwendungsbereich des Heimgesetzes
Laufzeit: fortlaufend
Projektleitung: Prof. Dr. Constanze Giese, Prof. Dr. Rosmarie Reinspach, Rüdiger Erling, Thomas Schwab (Heimaufsicht)
Projektmitarbeiter/innen: Projekt der Studenten u. Studentinnen des 6.Semesters Pflegemanagement BA
Kontakt: constanze.giese@ksfh.de; rosmarie.reinspach@ksfh.de
Auftraggeber: Heimaufsicht der Stadt München
Fragestellung und Zielsetzung: Die Öffentlichkeit verlangt mehr Transparenz in der Qualität der stationären Altenhilfe. In Bezug auf die Pflegequalität in Deutschland liegen jedoch nur punktuelle und wenig wissenschaftlich gesicherte Informationen vor. Zur Einschätzung der Pflegequalität besteht das Problem des fehlenden Vorhandenseins geeigneter Instrumente, die einem wissenschaftlichen Anspruch genügen. Ziel des Projektes ist die kritische Sichtung vorhandener Instrumente und die Erarbeitung der Grundlagen und Kriterien für die Entwicklung geeigneter Instrumente zur Messung der Qualität in der Altenhilfe.