Studienziele und Berufsperspektiven

Das erfolgreiche Bachelor-Studium Bildung und Erziehung im Kindesalter führt zu dem akademischen Grad „Bachelor of Arts“ (B.A.). Die Absolventinnen und Absolventen sind berechtigt, die Berufsbezeichnung „staatlich anerkannte Kindheitspädagogin (B.A.)“ bzw. „staatlich anerkannter Kindheitspädagoge (B.A.)“ zu führen.

Durch das Studium Bildung und Erziehung im Kindesalter bauen die Studentinnen und Studenten eine wissenschaftlich fundierte und reflektierte kindheitspädagogische Professionalität auf. Diese beinhaltet die Fähigkeit zur Entwicklung, Durchführung, Steuerung und Evaluation von Angeboten zur Bildung, Erziehung und Betreuung von Kindern in Tageseinrichtungen im Alter von 0 bis 12 Jahren.

Angehende Kindheitspädagoginnen und Kindheitspädagogen werden befähigt, in komplexen und widersprüchlichen beruflichen Situationen, die durch Handlungsdruck gekennzeichnet sind, in einem wissenschaftlichen Sinne professionell zu entscheiden und zu handeln. Dies beinhaltet vor allem, auf der Grundlage einer kritischen Auseinandersetzung mit kindheitspädagogisch bedeutsamen Theorien und Forschungsergebnissen, methodisch geleitet und selbständig pädagogisch bedeutsame Sachverhalte oder Situationen zu erkennen, zu deuten, einzuordnen und zu beurteilen - als Basis für wissenschaftlich fundiertes Berufshandeln. Die Studentinnen und Studenten werden befähigt, in kindheitspädagogischen Arbeitsfeldern wissenschaftlich begründete Entscheidungen zu treffen und an der Weiterentwicklung der eigenen Profession mitzuwirken.

 
Berufliche Entwicklungsmöglichkeiten

Das Studium Bildung und Erziehung im Kindesalter (B.A.) bietet eine Vielzahl beruflicher Entwicklungsmöglichkeiten. Es befähigt

  • zur wissenschaftlich fundierten Bildung, Erziehung und Förderung von Kindern sowie zur Kooperation mit Eltern, Schule und Unterstützungssystemen,
  • zur wissenschaftlich fundierten Anleitung von pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, insbesondere zur wissenschaftlich fundierten Praktikantenanleitung,
  • zur qualifizierten Leitung von Kindertageseinrichtungen und von Einrichtungsverbünden,
  • zur Fachberatung in Kindertageseinrichtungen,
  • zu fachaufsichtlichen Tätigkeiten bei Kita-Trägern und Behörden,
  • zur praxisbezogenen Ausbildung pädagogischer Fach- und Ergänzungskräfte an Fachakademien für Sozialpädagogik bzw. Berufsfachschulen für Kinderpflege (nach ca. zweijähriger Berufspraxis),
  • zur Wahrnehmung von Aufgaben des Bildungsmanagements im Kontext der Kinder- und Jugendhilfe,
  • zur Übernahme von Vernetzungsaufgaben im Sozialraum,
  • zur Mitwirkung bei der Planung, Durchführung und Evaluation pädagogischer Angebote im Kontext von Ganztagsschule,
  • sowie zur Aufnahme eines Masterstudiums mit der Perspektive einer späteren Promotion und wissenschaftlichen Tätigkeit.