Studieninhalte

Starke Forschungsorientierung

 

Der forschungsorientierte Studiengang vermittelt vertiefte theoretische und methodische Kompetenzen, um innovative Versorgungsansätze im Gesundheitswesen entwickeln, implementieren und evaluieren zu können.

Theorien und Erkenntnisse zu Innovations- und Implementationsprozessen sowie zu den rechtlichen und ökonomischen Bedingungen des Gesundheitswesens sind Inhalte der ersten drei Semester. Sie bilden die Grundlage um Veränderungen in verschiedenen Praxisfeldern zu initiieren.

Begleitete praktische Erprobungsphasen

 

In das Studium sind drei Praktika integriert, die dazu beitragen, das vermittelte, umfangreiche Repertoire an wissenschaftlicher Erhebungs- und Auswertungsmethoden zu erproben. 

Die theoretischen Grundlagen für die drei Praktika werden in den Lehrveranstaltungen vermittelt. Begleitend zum Praktikum gibt es Beratungs- und Unterstützungsangebote der Hochschule. 

Praxisbegleitende Lehrveranstaltungen

 

1. Semester: Praxisvernetzung 1
In diesem Praktikum sollen auf der Grundlage von Pflege-, Versorgungs- und Implementationstheorien derzeitige Versorgungsformen im Praxisfeld beschrieben werden (Ist-Analyse). Das methodische Rüstzeug dafür wird in den Methodenlehrveranstaltungen vermittelt. 

2. und 3. Semester: Praxisvernetzung 2
Hier werden die Erhebungs- und Auswertungsmethoden vertieft. Inhaltliche steht die differenzierte Wirkung von Versorgungskonzepten im Mittelpunkt. Es werden Interventionen und deren angemessene Erfassung geplant. 

3. Semester: Praxisvernetzung 3 
In diesem Semester steht die Erfassung der Implementationsgüte im Mittelpunkt: Wie erfolgreich sind Interventionen und was bedingt die Wirkung auf die Versorgungskonzepte? 

 

Beispiele bisheriger Praxisthemen

Beispielthemen des Praxismoduls im ersten Semester: 

  • Erfassung der sozialen Teilhabe in der Gemeinde Taufkirchen: Mittels Online-Survey wird eine Vollerhebung zur Einschätzung der sozialen Teilhaben und sozialen Orientierung in der Gemeinde realisiert. 
  • Jahreszeitliche Schwankungen in Heim-Krankenhaus-Übergängen: Auf der Grundlage einer Dokumentenanalyse wird geprüft, ob es saisonale Häufungen von Einweisungen aus dem Heim ins Krankenhaus gibt, z.B. an Weihnachten oder Ostern.
  • Extrakorporale Membranoxygenierung (ECMO) und ihre Auswirklung auf die Dekubitusinzidenz: Anhand von Dokumentenanalysen wird die Dekubitushäufigkeit auf der ICU und der Einfluss der ECMO auf die Inzidenz geprüft. 
  • Erfassung der "Palliativ Care Kompetenz" auf einer Palliativ-Station: Mittels eines validierten Assessments wird die Selbsteinschätzung der Kompetenzen erhoben. 
  • Stand der Umsetzung des Expertenstandards Sturz in einer Altenfplegeeinrichtung
  • Stand der Umsetzung des Konzeptes "Pflegeexperten" in einer Pflegeeinrichtung

Die Modulbeschreibungen schicken wir Ihnen bei Interesse gerne zu.

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