Theologische Zusatzausbildung (TZ) Benediktbeuern

Die Gunst des Ortes nutzen –
Theologische Zusatzausbildung (TZ) Benediktbeuern

An der Abteilung Benediktbeuern der Katholischen Stiftungsfachhochschule München (KSFH) wird begleitend zum Studiengang „Soziale Arbeit“ eine Theologische Zusatzausbildung (TZ) angeboten.

Die Theologische Zusatzausbildung, an der unter anderem Salesianer Don Boscos mitwirken, erfreut sich seit vielen Jahren großer Beliebtheit. Viele Studierende der Sozialen Arbeit kommen gerade wegen dieser Möglichkeit nach Benediktbeuern. Denn die TZ eröffnet religiös interessierten Studentinnen und Studenten die Chance, ihre eigenen Erfahrungen mit dem Glauben zu reflektieren und sich in der studentischen Gemeinschaft mit zentralen Sinnfragen des Lebens intensiver auseinander zu setzen. Die persönliche und spirituelle Bildung wird ergänzt durch die Aneignung vertiefter theologischer und ethischer Grundkenntnisse. Die Dozentinnen und Dozenten legen großen Wert darauf, den Studierenden eine wissenschaftlich fundierte und gleichzeitig praxisorientierte Theologie für die verschiedenen beruflichen Aufgabenfelder der Sozialen Arbeit zu vermitteln.

Aufgrund der Möglichkeit von Doppelanerkennungen und der klaren Berücksichtigung im Stundenplan des Bachelorstudiengangs Soziale Arbeit wird der Mehraufwand der Studierenden auf ein wirklich leistbares Maß reduziert. In der Regel wird die TZ bereits am Ende des 3. Semesters abgeschlossen. Die Studierenden erhalten dann ein differenziertes Zeugnis über die Zusatzausbildung, die insbesondere bei kirchlichen Arbeitgebern große Wertschätzung genießt.

In Kooperation mit den Erz-/Diözesen München und Freising bzw. Augsburg wird am Standort Benediktbeuern außerdem der Studiengang Religionspädagogik und kirchliche Bildungsarbeit" angeboten,der alleine oder in Kombination mit dem Studium der Sozialen Arbeit absolviert werden kann. Dieses sogenannte „Benediktbeurer Modell“ mit zwei einschlägigen Studiengängen, die wirklich parallel studiert werden können und in einer überschaubaren Zeit zu zwei eigenständigen Bachelorabschlüssen führen, ist einzigartig in der deutschen Hochschullandschaft. Die Studierenden der Sozialen Arbeit, die mit der TZ beginnen und im Laufe der ersten Semester merken, dass sie sich auch für den Beruf des Gemeindereferent/der Gemeindereferentin bzw. des Religionslehrers/der Religionslehrerin interessieren, können problemlos auch zu einem späteren Zeitpunkt diesen für sie dann zweiten Studiengang beginnen, da die bereits erbrachten Studienleistungen aus der TZ voll angerechnet werden.

Die Einschreibung in die Theologische Zusatzausbildung erfolgt in der Einführungswoche zum Wintersemester im Prüfungsamt bei Frau Förtsch.

Ansprechpartner: Prof. Dr. Hans Tremmel