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Ökumenischer Kirchentag: KSFH am Gemeinschaftsstand der kirchlichen Hochschulen

07.05.2010 - 13:16
Pressemeldung zum Ökumenischen Kirchentag
 
Katholische Stiftungsfachhochschule München am Gemeinschaftsstand kirchlicher Hochschulen – Halle A6, Stand K24, Agora, Messe München
 
MÜNCHEN, 7. Mai 2010. Unter dem Motto „Forschung & Lehre“ präsentieren sich die 17 kirchlichen Hochschulen in Deutschland am 2. Ökumenischen Kirchentag auf einem gemeinsamen Stand – Halle A6, Stand K24. Auch die Katholische Stiftungsfachhochschule München (KSFH) ist mit Beiträgen am Stand vertreten.
 
Mit mehr als 20 Vorträgen, Filmvorführungen, Performances und Diskussionsrunden stellen die kirchlichen Fachhochschulen der RKF (Rektorenkonferenz kirchlicher Fachhochschulen) ihr breites Themenspektrum vor. Die Inhalte reichen von Religion und Religiosität über Soziale Arbeit, Bildung und Arbeitsalltag bis hin zu Pflege und Alter.
 
Ein Beitrag der KSFH unter Federführung von Prof. Dr. theol. Susanne Sandherr befasst sich mit Religiosität im Arbeits- und Führungsalltag:
 
„Warum Bosse beten – Religiosität im Führungsalltag“
Donnerstag, 13. Mai, 17 Uhr
 
Es ist nicht mehr peinlich, über Religion zu sprechen und sie zu leben. Religion und Spiritualität spielen in der heutigen Berufswelt wieder eine Rolle. Trifft die Diagnose tatsächlich zu, dass auch hierzulande der Glaube im Begriff ist, im Arbeitsleben neues Terrain zu gewinnen? Was ist von Schlagworten zu halten wie „Mit Werten führen“? Wie gestaltet sich ein Arbeitsalltag, wie sieht ein Führungsverhalten aus, das aus (christlicher) Spiritualität herkommt – und sich zugleich ökonomischer Vernunft verpflichtet weiß?
(Christliche) Religion und Spiritualität halten gegenwärtig in die Weiterbildungs- und Managementwelt Einzug – ein Trend, den Kirchliche Hochschulen nicht verschlafen, sondern begleiten bzw. so offensiv wie sensibel gestalten sollten.
 
Zu diesem Thema diskutieren in einem Roundtable-Gepräch:
 
  • Dr. jur. Mathias Becker, Wiesbaden, war viele Jahre in der Personal- und Organisationsentwicklung einer globalen Forschungsorganisation tätig und arbeitet aktuell als Coach, Berater und Rechtsanwalt. Er ist Mitglied der buddhistischen Soka Gakkai International Deutschland
  • Axel Gloger, Volkswirt, Bonn, arbeitet als freier Wirtschaftsjournalist und Autor u.a. zum Thema.
  • Eva Hofler, Sozialpädagogin, München, Alumna der KSFH, Absolventin der "Theologischen Zusatzqualifikation" der KSFH, arbeitet als Sozialpädagogin in der Beratungsstelle "brücke" für ausländische Studierende aus Afrika, Asien und Lateinamerika. „brücke“ ist eine Einrichtung des Caritasverbandes München-Freising und des Erzbischöflichen Ordinariats.
  • Prof. Dr. theol. Susanne Sandherr, München, lehrt Katholische Theologie in der Sozialen Arbeit an der KSFH München.
  • Tobias Licht, Karlsruhe, Dipl. Theol., leitet das „Karlsruher Foyer Kirche und Recht“, Kontaktstelle der katholischen und evangelischen Kirche zu den obersten Bundesgerichten in Karlsruhe, und das Bildungszentrum Karlsruhe (Bildungswerk der Erzdiözese Freiburg).
 
Ein weiteres Highlight der KSFH am Stand ist die Bewegungsperformance Holistic Concept von Prof. Dr. Tilly Miller, Leiterin des Theaterpädagogischen Zentrums der KSFH, und Studierenden der KSFH. Die Bewegungsperformance wird von Musik untermauert. Die Künstler transportieren in einem entsprechenden Arrangement die Themen Forschung, Lehre, Kunst, Kultur, Dialog, Kooperation, Kirche, Werte, Gesellschaft, Soziales. Die Botschaft lautet: Die Schönheit liegt im sinnvollen Zusammenspiel aller Teile. Holistic Concept! Ganzheitlichkeit!
 
Holistic Concept:         Donnerstag, 13. Mai, 17:30 Uhr
                                    Freitag, 14. Mai. 10:30 Uhr
                                    Samstag, 15. Mai, 10:30 Uhr
 
Einen detaillierten Zeitplan zum Dialogforum finden Sie im Anhang als PDF-Dokument. Gerne stellen wir Ihnen den Kontakt zu den Referenten her.

Die gemeinsame Pressemeldung der kirchlichen Hochschulen finden Sie hier.