Studierenden- und Personalmobilität

Im Rahmen des Erasmus+ Programms wird die Studentenmobilität Studium (SMS), die Studentenmobilität Praktikum (SMP) und die Personalmobilität (ST) finanziell unterstützt. Studierende, die mindestens das erste Studienjahr erfolgreich abgeschlossen haben, können sich beim International Office um ein Erasmus Stipendium bewerben.

1. Studentenmobilität Studium (SMS):

Momentan hat die Katholische Stiftungsfachhochschule bilaterale Verträge mit folgenden Hochschulen in der Europäischen Union.

Vorteile eines Studiums im Ausland
• akademische Anerkennung der im Ausland erbrachten Studienleistungen
• Befreiung von Studiengebühren an der Gasthochschule
• Förderung auslandsbedingter Mehrkosten
• Unterstützung bei der Vorbereitung (kulturell, sprachlich, organisatorisch)
• Sonderzuschüsse für Studierende mit Kindern
• Sonderzuschüsse für Studierende mit Behinderung

Mit Erasmus+ können Studierende während jeder Studienphase Aufenthalte in den Programmländern im europäischen Ausland absolvieren:
• Studienaufenthalte im europäischen Ausland von je 3-12 Monaten Länge (auch mehrfach).
• Praktika im europäischen Ausland von je 2-12 Monaten Länge (auch mehrfach).
• Praktika innerhalb eines Jahres nach Abschluss einer Studienphase (Graduiertenpraktika), falls die Bewerbung innerhalb des letzten Jahres der Studienphase erfolgt ist.

Voraussetzungen für ein Erasmus-Auslandsstudium

• reguläre Immatrikulation an einer deutschen Hochschule
• Abschluss des ersten Studienjahres
• Studienaufenthalt an einer Partnerhochschule, mit der die Heimathochschule eine Erasmus-Kooperationsvereinbarung (inter-institutional agreement) abgeschlossen hat
• Heimat- und Gasthochschule besitzen eine gültige Erasmus Universitätscharta (ECHE)

Studierende, die an einer europäischen Hochschule studieren wollen, mit der momentan noch kein bilateraler Vertrag existiert, können ihr Anliegen dem International Office zur Überprüfung der Möglichkeit, einen bilateralen Vertrag mit dieser Hochschule abzuschließen, vortragen. Dies gilt jedoch nicht für Hochschulen in Großbritannien und Irland.

Alle Geförderte, die an einer Erasmus+ Mobilitätsmaßnahme teilgenommen haben, sind verpflichtet, nach Abschluss der Maßnahme einen Bericht über das Mobility Tool Plus zu erstellen und zusammen mit entsprechenden Nachweisen (z. B. zur Aufenthaltsdauer) einzureichen.

Die finanzielle Förderung von Erasmus+ Aufenthalten finden Sie hier.

2. Studentenmobilität Praktikum (SMP):

Studierende, die Praxis II und - nach Absprache - Praxis II und Praxis III in einem europäischen Ausland absolvieren wollen, können über das Erasmus-Praktika-Programm gefördert werden.
Die Vorraussetzungen und Bewerbungsformalitäten um ein Erasmus Stipendium für ein Auslandspraktikum finden Sie hier

Vorteile eines Erasmus-Praktikums im Ausland
• EU-Praktikumsvertrag zwischen Hochschule, Unternehmen und Studierendem
• akademische Anerkennung des Praktikums
• Begleitung während des Praktikums durch je einen Ansprechpartner an der Heimathochschule und im Unternehmen
• Förderung auslandsbedingter Mehrkosten
• Unterstützung bei der Vorbereitung (kulturell, sprachlich, organisatorisch)
• Sonderzuschüsse für Studierende mit Behinderung

Voraussetzungen für ein Erasmus-Auslandspraktikum
• reguläre Immatrikulation an einer deutschen Hochschule
• Heimat- und Gasthochschule besitzen eine gültige Erasmus Universitätscharta (ECHE)
• nicht förderbar sind Praktika in europäischen Institutionen bzw. Organisationen, nationalen diplomatischen Vertretungen sowie Organisationen, die EU-Programme verwalten

Alle Geförderte, die an einer Erasmus+ Mobilitätsmaßnahme teilgenommen haben, sind verpflichtet, nach Abschluss der Maßnahme einen Bericht über das Mobility Tool Plus zu erstellen und zusammen mit entsprechenden Nachweisen (z. B. zur Aufenthaltsdauer) einzureichen.

Die finanzielle Förderung von Erasmus+ Aufenthalten finden Sie hier.

3. Personalmobilität (ST)

  • Mobilität zu Unterrichtszwecken/Lehrendenmobilität (STA)

Erasmus+ fördert Gastdozenturen an europäischen Partnerhochschulen, die eine gültige Erasmus Charta für Hochschulen (ECHE) besitzen. Gastdozenten sollen durch ihren Aufenthalt die europäische Dimension der Gasthochschule stärken, deren Lehrangebot ergänzen und ihr Fachwissen Studierenden vermitteln, die nicht im Ausland studieren wollen oder können.

Nach Möglichkeit sollte dabei die Entwicklung gemeinsamer Studienprogramme der Partnerhochschulen ebenso wie der Austausch von Lehrinhalten und -methoden eine Rolle spielen.
Auch Personal aus ausländischen Unternehmen und Organisationen kann zu Lehrzwecken an deutsche Hochschulen eingeladen werden.
Personalmobilität muss in einem Programmland stattfinden, welches nicht das Land der entsendenden Hochschule (ausgenommen Incoming-Mobilität, s. u.) und nicht das Haupt-wohnsitzland der betreffenden Person ist.
Zu Lehrzwecken darf Hochschulpersonal einer deutschen Hochschule mit ECHE an eine aufnehmende Hochschule mit ECHE gefördert (Outgoing-Mobilität) werden sowie Personal einer sonstigen in einem anderen Programmland ansässigen Einrichtung (Incoming-Mobilität ), die auf dem Arbeitsmarkt oder in den Bereichen allgemeiner und beruflicher Bildung oder Jugend tätig ist (Beispiele siehe Anhang C) zu Lehrzwecken an eine deutsche Hochschule mit ECHE.

Lehraufenthalte innerhalb Europas dauern zwischen zwei Tagen und zwei Monaten (jeweils ohne Reisezeiten); das Unterrichtspensum liegt bei mindestens acht Stunden je Aufenthalt bzw. je angefangene Woche.

Folgender Personenkreis kann gefördert werden:
• Professoren und Dozenten mit vertraglichem Verhältnis zur Hochschule
• Dozenten ohne Dotierung
• Lehrbeauftrage mit Werkverträgen
• Emeritierte Professoren und pensionierte Lehrende
• Wissenschaftliche Mitarbeiter
• Unternehmenspersonal

  • Mobilität zu Fort- und Weiterbildungszwecken (STT)

Erasmus+ ermöglicht Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen von Hochschulpersonal in Programmländern zum Ausbau der Internationalisierung.
Zu Fort- und Weiterbildungszwecken darf Hochschulpersonal einer deutschen Hochschule mit ECHE an eine aufnehmende Hochschule mit ECHE oder eine sonstige in einem anderen Programmland ansässige Einrichtung, die auf dem Arbeitsmarkt oder in den Bereichen allgemeiner und beruflicher Bildung oder Jugend tätig ist, gefördert werden.

Die Auslandsaufenthalte dauern mindestens zwei Tage und höchstens zwei Monate.
Mit STT kann Hochschulpersonal aus allen Bereichen gefördert werden. Beispiele: Allgemeine & technische Verwaltung, Bibliothek, Fachbereiche, International Office, Öffentlichkeitsarbeit, Studierendenberatung, usw.

Vorteile eines Erasmus+ Aufenthaltes
• Aufenthalt auf der Basis eines abgestimmten Programms
• Fachlicher Austausch und neue Perspektiven
• Stärkung der eigenen Kompetenzen
• Ausbau und Vertiefung von Netzwerken

Die Fördersätze ST finden Sie hier.